La Rochelle 23. und 25.6.2018

La Rochelle 23. und 25.6.2018

Nur 18 Kilometer und damit ca. 45 Minuten mit dem Rad bei Gegenwind ist La Rochelle von unserem Campingplatz auf der Ile de Re entfernt. Ein Ausflug dorthin bot sich also an. Wir sind recht spät, gegen Mittag, auf unsere Räder gestiegen und uns auf den Weg gemacht. Über Rivedoux-Plage, dem Kiteboardingspot auf der Ile de Re, erreichten wir die Brücke von L’île de Ré.

Die Brücke wurde 1988 eröffnet. Mit einer Länge von 2,9 Kilometern und einer lichten Höhe von 27 Metern ist diese wirklich monumental. KFZ müssen Maut bezahlen. Fussgänger und Radfahrer dürfen die Brücke kostenlos passieren. Glück gehabt 😉

Wir sind dankbar für unsere E-Bike, es geht steil bergauf und wir haben mächtig Gegenwind. So stark, dass selbst bergab kräftig getreten werden muss, um nicht stehen zu bleiben.

Daniela hat ja schon erwähnt, wie viel Spass Radfahren auf der Ile de Re macht, das gilt auch für die Brücke und auch für La Rochelle. Überall sind sehr grosszügige Radwege angelegt, teilweise sogar exklusiv.

Hier mal ein Beispiel wie so etwas in La Rochelle aussieht.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde erreichen wir das Zentrum von La Rochelle und schon der erste Eindruck überzeugt uns, eine weitere schöne Stadt zu sehen. Prunkvollle Gebäude wechseln sich mit Grünanlagen und Hafenanlagen ab. Ein sehr gepflegter Stadtstrand überascht uns hier nicht wirklich.

Wirklich sehenswert ist der BDKAF Coffee Shop in der 20 Rue du Palais. Der Inhaber des benachbarten Comic Buch Laden hat hier ein Themenkaffee geschaffen, dass sich sehen lässt. Ettliche Superhelden in Lebensgrösse geben sich hier die Ehre.

Der Barista ist sau cool und grosser Film-Fan. Haben uns sehr lange unterhalten und Filmzitate ausgetauscht. Grüsst ihn von dem deutschen Space Balls Freund. Er erinnert sich bestimmt an uns. Guten Kaffe macht er sowieso.

Sehr cool war auch das Belle du Gabut – Ein Kulturfestival in der 5, rue de l’armide. Irgendwie vergleichbar mit einem sehr klein geratenen Tollwood. Konzerte, Theater, Essen und trinken. Im alten Hafenviertel gelegen.

Zu Nizza und Bordeaux hat sich jetzt auch noch La Rochelle zu einer unseren Lieblingsstädte gesellt. Müsste ich mich für Eine entscheiden, würde es wohl, auf Grund der Nähe zur Ile de Re, La Rochelle sein.

Eine wirklich tolle Stadt, mit offenen und sehr freundlichen Menschen. Auch hier kommen wir sicher wieder zurück.

PS: Und ein wirklich gutes Eis haben wir auch gegessen. Bei Ernest le Glacier steht zwar eine lange Schlange an, aber der Service ist sehr flink. Dauert also nur wenige Minuten, die sich wirklich lohnen.

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