Saint Jeannet 18.05.2018

Saint Jeannet 18.05.2018

Nach rund 2 Stunden Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel in Frankreich. Daniela hatte die Idee das Haus von John Robie, aus dem Hitchcock Klassiker „Über den Dächern von Nizza“, zu suchen.

Nach ein wenig Recherche spuckte uns Google eine Adresse in Saint Jeannet aus. Also kurzerhand einen Campingplatz im Ort gesucht und siehe da, es gibt dort tatsächlich einen Platz, der sich auch auf seiner Webseite sehr ansprechend präsentiert: Les cent chenes

Nichts wie hin, dachten wir. Als wir vor Ort ankamen, war der Platz, obwohl laut Webseite geöffnet, leider geschlossen. Nach ca. 15 Minuten warten und überlegen, was wir tun sollten, kam eine Mitarbeiterin vom Gelände gefahren. Mit Händen, Füssen und ein paar Brocken Englisch erklärte sie uns sehr nett, dass gerade Mittagspause sei und die Rezeption gegen 15:30 wieder öffnet.

Wir entschieden uns LJ vor der Einfahrt stehen zu lassen und uns zu Fuss auf den Weg zum Filmhaus zu machen. Die Adresse die uns Google zeigte lag ca. 2 Kilometer entfernt.

Nach ca. 40 Minuten Marsch, bei strahlendem Sonnenschein, über steil aufsteigende Wege und einer kaum befahrenen Landstrasse, erreichten wir unser Ziel:

Das Haus von John Robie, der Katze. Eine wunderschöne Villa, in phantastischer Umgebung mit Blick bis zum Meer.

Das Haus befindet sich in Privatbesitz und ist auch bewohnt. Die im Internet angegebene Adresse stimmt allerdings nicht. Wer das Haus finden möchte, wird es aber auch so schaffen 🙂

Nachdem wir fast das historische Stadtzentrum von Saint Jeannet erreicht hatten, sind wir die letzten 10 Minuten weiter gegangen. Hat sich gelohnt. Saint Jeannet ist wirklich zauberhaft. Viele Bars, Cafes und Restaurant laden zum verweilen ein. Und das ganz, ohne touristisch zu sein. Eher im Gegenteil. Wir setzten uns schliesslich ins Chez Liza. Einer kleinen Bar, in der sich Abends die „Szene“ von Saint Jeannet trifft.

Ein Pan Bagnat gegen den Hunger und ein kleines Bier gegen den Durst bei bestem Wetter und famosem Blick über die Dächer der Altstadt. Im Hintergrund der Baou de Saint-Jeannet. Wahnsinn!

Ich weiss nicht, wann mir ein Bier das letzte Mal so gut geschmeckt hat.

Wir sind dann noch ein wenig durch die Altstadt spaziert und schliesslich wieder zurück zum Campingplatz. Dieser öffnete wenige Minuten nach unserer Rückkehr und wir wurde so warm und charmant empfangen, dass jeder anfängliche Zweifel sofort verschwand. Dieser Platz ist so schön und liebevoll geführt. Man merkt das Herzblut der Betreiber Patricia und Didier. Wir entschlossen uns also, hier unsere Basis für die nächsten Tage zu errichten:

Nizza, Cannes und Antibe sind mit Bus und Bahn in jeweils ca. 60 Minuten zu erreichen. Perfekt!

Bis bald,

Michael

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